Liebe gefunden, gefoltert und verloren.

22.05.2020

Hallo Twitter, das ist mein Problem:

Habe mit 45 Jahren 2012 mein Leben um 180 Grad gedreht, bin zu meiner Jugendliebe aufs Land gezogen, habe mich um die Tiere gekümmert, Zäune gebaut, Holz gehackt usw.
Habe meine Kunst entwickelt, Kontakte gesucht und mir einen billigen Industrie-Job besorgt zum Überleben (das war hart).

Sie hat mich kritisiert, auch wegen meiner Sauferei. OK.
Bin kein einfacher Mensch und habe meine psychischen Probleme erkannt.
Ich habe an mir gearbeitet und mich entwickelt.

Sie hat mich oft mit Liebesentzug bestraft.
Sie hat meine Leistung nicht honoriert und meine Entwicklung nicht mitgekriegt.
Ich bin der Mensch, der auch mal Blumen mitbringt oder Kuchen besorgt.

Ich bin immer wieder offen und sanft auf sie zugegangen. Das war natürlich gut, aber wir konnten nichts zusammen aufarbeiten, so sehr ich auch gute Gespräche geführt habe!

Ja, ich konnte endlich sprechen, reden, mich ausdrücken, auch ohne Reden offen auf sie zugehen. Eine liebevolle Umarmung, ein Lob für sie war für mich immer drin.
Sie hat sich geziert und mich geblockt. Ich brauche auch eine Rückmeldung und sehne mich nach Liebe.

All die Jahre habe ich mich um den Hof und die Tiere gekümmert, Dinge gemacht, Sachen geschafft und einen ordentlichen Job erarbeitet.

Alles war gut, die Beziehung zerrüttet und ich bekam Herbst 2017 Gürtelrose (Eine Krankheit, die nach einer Windpocken-Infektion in späteren Jahren auftreten kann. Corona läßt grüßen!)

Der Virus Herpes-Zoster (Gürtelrose) hat einen Nerv in der Brust zerstört. Heute habe ich immer noch etwas davon, es zwickt und nervt.
Das ganze Jahr 2018 konnte ich nichts mehr machen, Schmerzen waren schlimm und Energie war weg. Konnte gerade eben noch arbeiten und mußte auf dem Sofa liegen.
Die Post-Zoster-Neuralgie wünsche ich niemandem.

Habe trotzdem um meine Liebe gekämpft. Sie hat mich nicht wahrgenommen und mich kritisiert. Für meine Liebe habe ich alle guten Taten getan, ohne jeden Effekt. Am Ende hat mich meine Schwester in die Klappse gebracht. (Landesklinik)

Im November 2018 Habe ich eine schöne neue Wohnung für mich gefunden, und bin umgezogen. Habe sehr gute Gespräche mit meiner verlorenen Lebensliebe gehalten. Ohne Groll.

Leider hat der Umzug etwas länger gedauert, weil ich groß renovieren musste.
Ich litt immer noch unter Nervenschmerzen und mußte die Trennung verarbeiten.
Ich habe getan, was ich konnte. Ich habe schwer gelitten.

Anfang März 2019 hatte ich noch den Schlüssel für den Seiteneingang, sie wohnte unten, ich oben.

Meine Mutter hat bei mir an dem Tag ein ungefragtes Drama ausgelöst. Ich fuhr zum Haus, um mich mit meiner Lieblings-Hof-Katze in die Leere Wohnung zu setzten und meine Seele zu streicheln. Nichts schlimmes, einfach Mittel der Wahl, um meiner geschundenen Seele zu helfen.

So, jetzt kommt das Drama im nächsten Text.

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